Adwords: Messung und Beurteilung von Conversions

Lohnt sich Google Adwords? – die ewige Gretchenfrage

Sie zählt wohl zu den häufigsten Fragen die sich die Online Marketing Welt rund um Google Adwords stellt. Wie weit sind Kampagnen wirklich messbar und was ist ein korrektes Messverfahren? Im folgenden wollen wir uns von einer sehr engen Betrachtung bis zu einer möglichst umfassenden Betrachtung durcharbeiten.

Messbare Google Adwords Conversions

Direkte Conversion Messung online

Die wohl einfachste Methode Conversions und damit die Rentabilität einer Kampagne zu bestimmen ist das Messen der Conversions über das Adwords Conversion Tracking. In diesem Beitrag verwenden wir ein Beispiel aus dem E-Commerce, eben einem Online Shop.

Zeile mit Conversion Daten in Google Adwords

In der Tabelle sehen wir folgende Daten die für unsere Überlegung relevant sind.

  • Kosten der Kampagne im eingestellten Zeitraum (Monat)
  • Anzahl der Conversions
  • durchschnittliche Kosten pro Conversion
  • Conversion Rate (Wie viele der Klicks auf die Anzeigen haben dann schlussendlich auch gekauft)
  • Conv-Wert gesamt: Über das Google Adwords Conversion Tracking werden die genauen Summen der Bestellung übertragen und stellen den gesamten Umsatz dar, den die Kampagne generiert hat.

Aus diesen Daten lässt sich nun berechnen, dass die Kampagne rund 11,60 % des Umsatzes gekostet hat. Vergleicht der Inhaber des Shops nun diesen Wert mit seiner Produktspanne, weiß er ob die Kampagne rentabel ist oder nicht. Natürlich wird der aufmerksame Händler auch noch Kosten für die Betreuung der Adwords und sonstige Kosten (Zahlungsmittel, Gütesiegel usw.) in seine Berechnung miteinbeziehen.

Direkte Conversion inklusive vorbereiteter Conversions

Im zweiten Schritt bleiben wir bei den messbaren Größen und führen uns vor Augen, dass es mehrere Quellen – außer Adwords –  gibt über die ein potentieller Käufer in den Shop kommt. Weiters fragen wir uns, ob ein User immer sofort kauft, wenn er zum ersten Mal in einen Shop kommt, oder ob bis zum tatsächlichen Kauf Zeit verstreicht und er erst beim 2., 3. Mal kauft. Als letztes zweifeln wir noch an, dass der User immer über den selben Kanal in den Shop kommt, oder ob es nicht viel mehr so ist, dass er sich nach dem 2., 3. Besuch die Shop URL oder den Shopnamen gemerkt hat und direkt die Website des Shops aufruft?

Wenn wir die Fragen oben positiv beantworten müssen wir noch wissen, dass immer der letzte Klick gewinnt. D.h. die Conversion wird jenem Kanal zugeordnet über den der Käufer zuletzt auf die Website gekommen ist. Was wäre aber gewesen, wenn sein erster Besuch nicht zustande gekommen wäre, weil die entsprechende Adwords Anzeige nicht lief?

Google Adwords hat zwar dafür keine Lösung, sehr wohl aber Google Analytics. Wir verlassen jetzt also Google Adwords und wechseln zu Google Analytics.

Unter Conversions -> Multi-Channel-Trichter -> Vorbereitete Conversion werden wir jetzt auch fündig:

Vorbereitete Conversions vs. direkte Conversions

 

Wir sehen nun folgende Spalten:

  • google / cpc ist die Quelle des Traffics, in unserem Fall also Google Adwords
  • Vorbereitete Conversion sind jene Conversions die nicht über Adwords zustande kamen, obwohl der User das erste Mal über Adwords in den Shop gekommen ist.
  • Wert der vorbereiteten Conversion stellt die Bestellsummen dar

Die restlichen Daten kennen wir bereits aus dem Adwords Konto. Zählt man nun beide Werte zusammen könnte man die Behauptung aufstellen, dass ohne Adwords nicht nur direkte Bestellungen im Wert von 85.332 EUR ausgeblieben wären, sondern auch ein großer Teil der vorbereiteten Conversions im Wert von 75.538,83 EUR. D.h. wir haben jetzt aus den 9.855 EUR 160.870 EUR gemacht und damit nur noch 6,1 % des Umsatzes an Adwords Kosten.

Natürlich ist das eine isolierte Betrachtung des Adwords Kanals und setzt voraus, dass in den anderen Kanälen keine weiteren Kosten anfallen. Fakt ist jedoch, dass ein hoher Anteil der vorbereiteten Conversions über free channels wie organische Suche oder direkten Aufruf zur Conversion führen bzw. andere Kanäle teils erheblich günstiger sind als Adwords.

Nicht bzw. nur schwer messbare Conversion

Wechsel des Endgerätes

Stell‘ Dir vor Du googlest kurz vor Feierabend im Internet das Produkt oder Hotel Deiner Wahl und triffst eine kleine Vorauswahl. Im Büro hast Du auf die Anzeigen der Hotels geklickt und Dir die URLs der Hotels und Shops herausgeschrieben. Zu Hause schaust Du Dir dann gemeinsam mit der Familie die Vorauswahl an und gibst die einzelnen URLs ein. In diesem Fall gibt es nur über ein Usertracking – dafür müsstest Du aber im Shop angemeldet sein – die Möglichkeit Deinen User zu Hause mit dem im Büro zu verknüpfen, meist aber bleibt diese vorbereitete Conversion auf der Strecke. Das selbe gilt für Wechsel von Smartphone auf Desktop oder ipad. Das passiert nicht oft? Beobachte Dich einmal selbst!

Telefonische Bestellungen und Reservierungen

Mehrfach aber nicht nur in Hotels fällt ein beträchtlicher Teil der nicht messbaren Conversions unter einen Medienbruch. Der User surft auf der Internetseite und schließt dann das Produkt oder die Bestellung telefonisch ab. Diese lässt sich zwar heutzutage mit Hilfe von Telefon Tracking Diensten auch schon messen, viele Website und Online Shop Betreiber scheuen aber die Kosten dieses Trackings oder sehen keinen Sinn dahinter.

Lifetime Betrachtung

Eine Betrachtung die fast immer vernachlässigt wird ist der Lifetime Value eines Kunden. Wie oft bestellt der durchschnittliche Kunde eines Online Shops z.B. pro Jahr oder pro Quartal bei mir im Online Shop? Wie oft macht er in meinem Hotel Urlaub? Hätte er damals bei der ersten Bestellung nicht auf meine Anzeige geklickt, wären auch alle Folgebestellungen oder Reservierungen wahrscheinlich ausgeblieben.

Du siehst also wie komplex und wichtig eine ganzheitliche Multichannel Betrachtung  ist, auch wenn es scheinbar nur um Adwords geht.

Mehr zum Thema Adwords Dienstleistungen findest Du hier http://www.grafikatur.at/leistungen/suchmaschinenmarketing-sem/

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Neue Verbraucherschutzrichtlinie im E-Commerce

Wir wollen Sie optimal in das Verbraucherrecht NEU, das ab 13. Juni 2014 gilt, führen und Ihnen wertvolle Tipps und Hinweise geben. Die Information ist speziell für Österreichische Betriebe konzipiert, durch die Harmonisierung in der ganze EU aber – mit Ausnahmen – EU-weit gültig.

Sehr ans Herz legen wir Euch die Broschüre von  Trusted Shops zur Verbraucherschutzrichtlinie neu:

AT Version: http://www.trustedshops.at/lp/verbraucherrechterichtlinie/welcome.html
DE Version: http://www.trustedshops.de/lp/verbraucherrechterichtlinie/welcome.html

Die Zusammenstellung der Informationen ist unser Service für Sie. Solltest Du Unterstützung bei der Umsetzung der einzelnen Punkte brauchen oder weiteres Consulting benötigen, könnt Ihr uns gerne kontaktieren.

 WICHTIG FÜR TOURISMUSBETRIEBE

Die Buchung von Reisen und Beherbergungen fällt ab 13. Juni auch unter das FAV, wenngleich eine Ausnahme vom  Rücktrittsrecht besteht. Die Informationspflichten und die Button Lösung sind nach heutigem Wissenstand aber dennoch umzusetzen.

WICHTIG FÜR ONLINE SHOPS

Beginn der Widerrufsfrist

Die ersten Musterbeispiele der Widerrufsbelehrungen die uns vorliegen haben auch noch eine weitere markante Änderung gebracht die nicht in der Broschüre von Trusted Shops enthalten ist. Die Widerrufsfrist beginnt nicht mehr ab Zustellung der Widerrufsbelehrung, sondern erst ab Zustellung der Ware.

Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen aus der Trusted Shop Broschüre (gültig ab 13. Juni 2014):

Widerrufsfrist

Die Widerrufsfrist beträgt jetzt EU weit (außer 3 Staaten) 14 Tage. (Achtung: Ab Zustellung der Ware)

Änderungen bei Hin- und Rücksendekosten:

Die Kosten der Rücksendung im Falle eines Widerrufes können dem Kunden angelastet werden. Dies muss in der Widerrufsbelehrung entsprechend vermerkt sein.

Die Rückerstattung der Hinsendekosten ist nach wie vor verpflichtend für den Händler, allerdings nur noch in der Höhe des günstigsten Standardtarifes.

Ausnahme: Speditionsware bzw. Waren die nicht per Post verschickt werden können.

 Informationspflichten:

Im Shop muss künftig spätestens zu Beginn des Bestellvorganges über Lieferbeschränken (also erlaubte Lieferländer) und über zur Verfügung stehende Zahlungsarten informiert werden. Diese Information muss spätestens im Warenkorb, besser aber schon an allgemeiner Stelle im Shop angegeben werden.

Es muss eine neue allgemeine Seite im Shop installiert werden die über Gewährleistungsrechte, Garantien und Garantiebedingungen informiert. Zusätzlich müssen genaue Angaben über Art und Umfang des Kundendienstes gemacht werden.

Idealerweise sind diese Informationen bei jedem Produkt  zu finden.

Alle Informationen müssen auch nach Vertragsschluss, spätestens aber mit der Lieferung der Ware bzw. mit Beginn der Dienstleistungserbringung auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt werden. (z.B. per Mail).

Button-Lösung

Die Button-Lösung gilt nun auch für rein Österreichische Shops. Justizministerium und WKO betonen die Forderung nach der 100 % exakten Umsetzung. Es ist daher besonders in diesem Bereich mit Verwaltungsstrafen oder Abmahnungen bei Nichteinhalten zu rechnen. Mit nicht oder falsch umgesetzter Button Lösung geschlossene Verträge sind ungültig. Die Beschriftung des Buttons wird mit „zahlungspflichtig bestellen“ angegeben. In DE blieben auch ähnliche Formulierung wie „Jetzt kaufen“ oder „kostenpflichtig bestellen“ ungeahndet. Es ist aber die Rechtsprechung nach In-Kraft-Treten des FAAG abzuwarten.

 Wesentliche Merkmale eines Produktes über die informiert werden muss:

  • Verfügbarkeit
  • Vorteile, Risiken
  • Ausführung
  • Zusammensetzung, Zubehör
  • Kundendienst und Beschwerdeverfahren
  • Verfahren und Zeitpunkt der Herstellung oder Erbring, Lieferung
  • Zwecktauglichkeit
  • Verwendung
  • Menge
  • Beschaffenheit
  • Geografische und kommerzielle Herkunft
  • oder die von der Verwendung zu erwartenden Ergebnisse
  • oder die Ergebnisse und wesentlichen Merkmale von Tests oder Untersuchungen, denen das Produkt unterzogen wurde.

Bilder müssen der tatsächlichen Ware entsprechen und sollen möglichst immer dargestellt werden.

 Gesamtpreis

Der Preis inklusive aller Steuern und Abgaben heißt Gesamtpreis.

 Kostenpflichte Kundenhotlines verboten

Kostenpflichtige (über den Normaltarif für Festnetz und Handyanrufe hinausgehende) Kundenhotline, (0900, 0920) sind für bestehende Verträge nicht erlaubt.

 Lieferzeit:

Weiterhin muss die Lieferzeit möglichst genau („versandbereit in 3 Tagen“ ist z.B. nicht zulässig) angegeben werden und neu muss auch das zum Transport beauftragte Unternehmen genannt werden.

Garantiebedingungen

Garantiebedingungen müssen bereits vor der Bestellung, d.h. im Online Shop auf der Produktseite abrufbar sein.

 Keine Voreinstellungen bei Zusatzleistungen

Zusatzleistungen wie Versicherungen, Schutzbriefe, kostenpflichte Garantien, Servicepakete usw. dürfen weiterhin angeboten werden, allerdings muss die entsprechende Checkbox by default deaktiviert werden und die Leistungen dürfen nicht automatisch im Warenkorb aufscheinen.

 Tipps:

Überlegen Sie sich, ob Sie die Rücksendekosten an den Kunden abwälzen oder diese Kosten weiterhin tragen. Die Preissuchmaschine idealo bietet z.B. die besondere Hervorhebung von Shops an, die weiterhin kostenlosen Rückversand anbieten.

Hinweis: Diese Zusammenfassung ist eine freiwillige Leistung von Grafikatur Media OG und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder ersetzt eine juristische Beratung. Jede Haftung ausgeschlossen!

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Professionelles Webdesign im Tourismus

Zimmerpreise Appartements Kerber Seefeld

Transparente Zimmerpreise inklusive Call to Action

Websites sind mittlerweile in den meisten Fällen zur größten Auslage eines Betriebes geworden. Über keinen anderen Kanal bieten sich größere Möglichkeiten, mit potentiellen Kunden in Verbindung zu kommen. Hotellerie und Tourismus bilden hier keine Ausnahme. Deshalb sollten Websites mindestens ebenso gut aufgeräumt und gewartet sein wie der Empfangsbereich des Hotels.

Stellen Sie sich folgendes vor: Ein Hotel das keiner findet mit einer unfreundlichen Rezeptionistin die sich weigert Kundenfragen zu beantworten und das Telefon nicht abnimmt. Oder um es auf das Internet zu übertragen: Finden Kunden was Sie suchen? Werden Kunden optimal beraten und von der Einzigartigkeit des Produkts überzeugt? Ist der Kauf- und Anfrageprozess einfach gestaltet? Modernes, abschlussorientiertes und professionelles Webdesign hat nicht die Aufgabe nur „schön“ zu sein, sondern eben diese Punkte miteinander zu verbinden. Und natürlich schön zu sein 😉

Weil´s drauf ankommt!

1) Gefunden werden
Nein, wir wollen hier keine Abhandlung über Suchmaschinenoptimierung für Hotelwebsites verfassen. Dieses Thema allein ist einen Blogpost wert. Nur soviel sei gesagt: Sauberer Quellcode, ein Content Management System das alle Möglichkeiten bietet eine Seite zu optimieren, schnelle Ladezeiten und sinnvolle Website Architektur helfen ungemein weiter um bei Google vorne mitzuspielen.

2) Design
Was auffällt: 90% der Hotel Websites sehen ähnlich bis gleich aus. Die meisten haben sogar fast identische Menüpunkte. Startseite – Sommer – Winter – Hotel – Pauschalen – Galerie – Webcam – Buchung. Darunter ein großes Bild. Saß ein besonders raffinierter Designer an dem „Konzept“, schafft es oft sogar noch ein großes Hintergrundbild auf den Schirm. Inhalte? Ach was, die schieben wir ganz schnell aus dem Sichtbereich der Seite. Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme? Wird überbewertet!Natürlich ist es richtig, dass Bilder emotionalisieren und im Entscheidungsprozess eine wichtige Rolle spielen. Bilder sind wichtig. Sinn und Zweck der Übung ist es aber, dass der Kunde sich alle Informationen rund um das Angebot des Hotels holt und es möglichst einfach schafft mit dem Hotel in Verbindung zu treten. Ob er anruft, ein Mail schreibt oder eine Anfrage sendet ist dabei zweitrangig.

3) Usability & Struktur
Wie bewegt sich ein User auf der Seite? Wie nimmt er das Angebot wahr? Und wie möchten wir, dass er sich auf der Seite bewegt und das Angebot wahr nimmt? Eine gut geplante Seite soll den User an der Hand nehmen, so wie es ein Verkäufer machen würde, und ihn eine Runde durchs Haus führen. An wichtigen Punkten sollte man einen Gast darauf aufmerksam machen dass es nun zur Sache geht. Worin unterscheidet ich mich von der Konkurrenz? Was ist der Benefit für den Kunden? Was kostet der Spaß? Und wie kann ich es kaufen! Je leichter die Handhabung, je einfacher sich ein Kunde zurechtfindet, desto höher die Wahrscheinlichkeit für eine Conversion.Dinge, die für den Kunden wichtig sind wie Zimmer und Preise, müssen auf den ersten Blick klar und deutlich ersichtlich sein und dürfen sich nicht in einem Unterpunkt verstecken. Telefonnummer und Email Adresse müssen sich immer im Sichtbereich befinden. Und vergessen Sie nicht, über eine Call to Action Funktion wie ein (funktionierendes) Anfrage Widget oder einen Button den Kunden daran zu erinnern was er machen soll. Nämlich Buchen oder Anfragen. Optisch ansprechend und funktional widerspricht sich nicht!

3) Abschließen & Eintüten
Ist der Kunde erst vom Angebot überzeugt, muss der Kaufprozess so einfach, klar und transparent wie möglich sein. Stolpersteine beengen den Conversiontrichter nur unnötig. Oft sind es Kleinigkeiten, die einen großen Effekt auf die Conversion haben. Wer mit Formularfeldern sparsam umgeht, erhöht die Abschlussrate bei Anfragen. Ist der Prozess der Buchung für den Kunden klar und einfach formuliert, funktioniert der Check-Out bei der Buchung? Hier Kunden zu verlieren ist das Ärgerlichste das passieren kann. Der Kunde wollte das Produkt buchen, wurde dann aber daran gehindert.

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Erfolgsfaktor CPO in Google Adwords

Kaum eine Kennzahl ist in einem vertriebsorientierten Google Adwords Konto relevanter als der CPO. Die Cost per Order ist der ultimative Ausdruck von Erfolg – oder eben Erfolglosigkeit. Liegt der Ertrag pro Verkauf über den Kosten pro Verkauf ist das schön, liegt er darunter ist das weniger schön. Wie man die Kosten pro Bestellung oder Lead steuert, welche Faktoren einen Einfluss auf den CPO haben und ob weniger tatsächlich immer mehr ist, wollen wir im Folgenden Artikel kurz umreißen.

Von der Suche in den Warenkorb

Kunden, die nach Produkten suchen, haben ein Bedürfnis. Aufgabe im Online Marketing ist es, dieses Bedürfnis zu erfüllen und den Kunden dazu zu bringen, den gewünschten Artikel in den Warenkorb zu legen und an der Kassa abzugeben. Klingt einfach, ist es aber nicht. Es braucht die passende Anzeige zum passenden Suchbegriff, das passende Produkt zur Anzeige und einen Kaufprozess der möglichst einfach ist und dem Kunden keine Hürden am Weg zum Check Out in den Weg legt. Das ganze wird garniert mit den Problemchen der Kosten pro Klick, dem Qualitätsfaktor von Anzeigen und der geeigneten Zielseite für die richtige Kundenansprache, dem passenden Kaufprozess und der korrekten Messung.

Weniger ist mehr – oder doch nicht?

Offensichtlich ist ein geringer CPO das zu erreichende Ziel von vertriebsorientierten Adwords Kampagnen. Das ist allerdings nur bis zu einem gewissen Grad wahr. Wenn die Hauptstellschraube für den CPO die Kosten pro Klick sind, läuft man Gefahr Volumen zu verlieren. Die Kunst besteht darin, die richtige Balance zwischen vielen Klicks mit vielen Bestellungen zu hohen Kosten und daraus folgendem hohem CPO und zu wenig Klicks bei niedrigen Kosten pro Bestellung zu finden. Es geht darum die richtigen Kunden für das passende Produkt anzusprechen und sie sicher auf die Danke-Seite zu lotsen.

Schritt 1: Google Adwords und die Tücken der Relevanz

Der klassische Anfängerfehler überspitzt dargestellt: Alle Suchbegriffe, die einem in den Sinn kommen, werden in eine Kampagne mit einer Anzeige geworfen. Egal wonach der Kunde sucht, er wird auf dieselbe Landingpage geleitet. Einmal mit dem Dampfhammer drüber und gut ist! Der Kopfschuss am Beginn des Kaufprozesses. Nicht nur, dass sich Kunden die nach einem „Wanderurlaub in Tirol“ suchen von einer Anzeige für „Skihotel in Sölden“ nicht angesprochen fühlen und somit nicht klicken, steigert die Dampfhammer Methode auch die Kosten pro Klick für die anderen Begriffe, für die die Anzeige sehr wohl relevant wäre. Denn Google Adwords ist kein reines Bietsystem. Der Anzeigenrang errechnet sich aus dem Faktor aus maximal gebotenen CPC und Qualitätsfaktor. Die Click Through Rate, kurz CTR, ist beim Qualitätsfaktor mitentscheidend.

Wer für seine Keywords und Anzeigen also einen lausigen Qualitätsfaktor hat, bezahlt mehr pro Klick. Und der Teufelskreis stoppt nicht etwa hier. Bitte merken Sie sich: der klassische DAU, der dümmste, anzunehmende User, klickt teils wahllos auf Suchergebniss. Werden zahlreich Kunden angesprochen, die sich für das auf der Zielseite gebotene Produkt nicht interessieren, sinkt die Conversion Rate auf der Seite. Das Ergebnis ist folgende hochexplosive Mischung:

Hoher CPC x Niedrige CTR x Niedrige Conversion Rate = Monströs hoher CPO

Schaffen Sie also bereits im ersten Schritt in Ihrem Adwords Konto Ordnung und System, ist das bereits die halbe Miete nach einem Drittel der Strecke. Unterteilen Sie Ihr Konto in eine entsprechend hohe Anzahl an Kampagnen. Ihre Kampagnen können Sie weiter in verschiedene Anzeigengruppen ordnen um dem jeweiligen Suchbegriff eine möglichst knackige Anzeige und eine aussagekräftige Landingpage mit passendem Produkt hinterher zu servieren.

Schritt 2: Landingpage: Produkt – Kunde – Kauf

Der Best-Case ist, dass Sie für alle Kunden das richtige Produkt haben, diese es ohne zu zögern in den Warenkorb legen und direkt auschecken. Verabschieden Sie sich bitte von diesem Gedanken. Eine Conversion ist meist nicht eine Buchung oder ein Kauf. Das muss aber lange noch nicht bedeuten dass der Kunde nicht am Produkt interessiert ist. Und genau diese Tatsache dürfen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Nehmen wir an, Ihr Zielpublikum ist wenig internetaffin und scheut vor dem Online Kauf zurück. Oder das Produkt ist sehr teuer und komplex und beratungsintensiv. Ihre Kunden werden das Produkt eben nicht ohne zu zögern in den Warenkorb legen. Nun kommt es darauf an, Möglichkeiten und Alternativen zu bieten um den Abschluss evtl auf alternativem Weg zu machen. Ein Anfrageformular, eine E-Mail Adresse, Live Chat, Rückrufservice, das alles können Mittel sein um den Fuß in die Tür zu bekommen. Gestalten Sie Ihre Landingpage so, dass Sie eine möglichst hohe Anzahl von Kunden dazu motivieren mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Wie Sie die Conversion am Ende des Tages erreichen ist egal, Hauptsache Sie erreichen sie.

Dafür müssen Sie den Kunden richtig empfangen. Zeigen Sie ihm, dass er auf Ihrer Seite genau richtig ist. Motivieren Sie Ihn zum Kauf über Bilder, Texte, Videos oder Bewertungen. Stellen Sie ihre USP´s in den Vordergrund, geben Sie ihm Sicherheit und bauen Sie Vertrauen auf. Diese Aufgabe übernimmt Ihre Landingpage, auf die Sie über die Anzeigen den Kunden hinlotsen.

Schritt 3: Erfolg messen, Misserfolg betrachten, Conversion optimieren

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Als Verkäufer haben Sie ein Bauchgefühl was den Erfolg einer Kampagne angeht. Das ist gut so. Online Marketing im Allgemeinen und Google Adwords im Speziellen bieten den Vorteil dass Sie Ihren Erfolg messen können. Wichtig dabei ist, nicht zu vergessen dass es auch hier beträchtliche Unschärfen gibt. Verlassen Sie sich also nicht rein auf die Angaben die Sie über das Adwords Conversion Tracking oder Google Analytics beziehen können.

Von Adwords entfachte Kundenkontakte über Telefon und Mail müssen berücksichtigt werden. Die Unschärfe kann, je nach Produkt, gut und gerne auch schon mal 30% und mehr betragen. Kunden wechseln schon mall im Verlauf des Such- und Eintscheidungsprozesses das Endgerät. Im Büro recherchieren, zu Hause kaufen ist der Klassiker. Oder die Variante dass zuerst nach einem Produkt, in Folge nach Ihnen als Marke über den Namen des Betriebs gesucht wird. Google schreibt die Conversion dem letzten Klick zu. Dass dieser ohne die Vorbereitung über die Suche nach dem generischen Begriff nicht erfolgt wäre, dürfen Sie nicht vergessen.

Bei der Erfolgsmessung selbst, können Sie zwei Wege wählen. Der bequeme ist es, sich über die Erfolge zu freuen. 2% Conversion. Wow! Der unbequeme ist es, sich mit den verbleibenden 98% auseinanderzusetzen. Warum haben diese Kunden nicht gekauft. Was hat gefehlt? Liegt es am Produkt? Am Preis? An der Zielgruppe? Am Kaufprozess? Kontrollieren Sie alle Schritte sorgfältig. Gehen Sie einen Schritt zurück und betrachten Sie Ihre Webseite aus Sicht eines Kunden, nicht aus der gewohnten Sicht des Verkäufers. Arbeiten Sie an Ihrem Adwords Konto. Und wenn Sie damit fertig sind: fangen Sie wieder von vorne an!

Über den Autor: Christoph Kluge ist freier Mitarbeiter für Grafikatur Media und SEO und SEM Spezialist.

Infografik rund um Google Adwords



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E-Commerce, die dunkle Bedrohung?

Der Online Handel ist eine Gefahr für Österreichs Einzelhandel titelt Anfang des Jahres eine Boulevard Zeitung in Österreich. Online-Handel wird zum Jobkiller skandiert ein anderes Blatt im selben Atemzug. Amazon und Zalando zerstören nicht nur die Einzelhändler und Familienbetriebe, sondern auch tausende Jobs im Verkauf. Seitdem vergeht kaum eine Woche in der nicht zu lesen oder zu hören ist, wie schädlich der globale E-Commerce geworden ist. Die uneingeschränkte Vergleichbarkeit und die Wehrlosigkeit gegen Gratis Beratungen werden als Hauptkritikpunkte genannt. Gemeint sind jene Kunden, die sich im Geschäft beraten lassen und dann aber online am günstigsten kaufen.

Ist tatsächlich der Online Handel das Problem?

Die ständige Vergleichbarkeit aller standardisierten Produkte ist kein Phänomen des E-Commerce, sondern ein Effekt der immer stärkeren Anbindung des täglichen Lebens an das Internet. Smartphones die ständig online sind und Internet privat und am Arbeitsplatz ermöglichen diese ständige Vergleichbarkeit. Dadurch ist der Online Handel nur eine Geschäftsidee die jedem zur Verfügung steht, um sich diese Tatsache zu nutzen zu machen.

Frage: Holst Du Dir Deine Beratung für einen Konsumartikel im Wert von 50 bis 300 EUR (Anm. in diesem Preissegment passieren 80 bis 90 % der Online Käufe) tatsächlich im Geschäft und fährst dann wieder nach Hause und kaufst online? Sicher werden einige diese Frage mit Ja beantworten, weil das lokale Geschäft ganz einfach vertrieblich zu schwach war, um abzuschließen.

Beim Großteil ist es aber so, dass es sich um reine Online Käufer handelt. Warum soll ich ins Geschäft fahren und mich von einem Verkäufer beraten lassen, wenn mir im Internet nahezu unbegrenzte Meinungen zu jedem Artikel und zu jeder Dienstleistung zur Verfügung stehen? Bin ich dann immer noch nicht schlauer, bemühe ich meine Freunde in den sozialen Medien. Schenke ich den Ergüssen über nahezu jeden Artikel im Internet nicht mein Vertrauen, ist meine Affinität zu meinem lokalen Händler vor Ort so groß, dass ich mich dort nicht nur beraten lasse, sondern dort dann auch kaufe.

Einzigartig sein – offline und online

Die Gründe warum Menschen online kaufen und warum sie es nicht tun werden ständig erforscht. Man hat nun als Händler zwei Möglichkeiten der „E-Commerce Gefahr“ zu begegnen. Nichts tun ist dabei keine Option. Will man auf keinen Fall online aktiv werden, ist die Aufgabe einen USP (Unique Selling Proposition) im lokalen Laden zu schaffen, der online nicht verfügbar ist. Anregungen bietet diese Infografik:

Die eigene Online und E-Commerce Strategie

Natürlich spielt der Preis beim Online Shopping eine zentrale Rolle und ist das wichtigste Entscheidungskriterium im Online Handel, vor allem bei kleineren Händlern. Doch der Preis ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis im Online Handel. Noch entscheidender als Offline ist die Schaffung eines USP online. Dieser USP muss auf den ersten Blick erkennbar sein und dem Online Shopper das Vertrauen geben hier ohne Sorge einkaufen zu können.

Success Stories

Die Erfolgsgeschichten unserer Kunden bestätigen dies. Z.b. www.reviwell.at und steiner-juwelier.at sind keine großen Konzerne und haben kein weit verzweigtes Filialnetz oder einen großen Namen und Markenwert. Während reviwell in den letzten 2 Jahren in manchen Sparten allein in Österreich online bereits mehr Umsatz generiert als so mancher Branchenprimus, wird Juwelier Steiner nach spätestens einem Jahr (Launch im April 2013) bereits mehr Umsatz online als im lokalen Geschäft in Lienz erwirtschaften und das trotz Wirtschaftsflaute in Osttirol und Felbertauernsperre. Vor allem der deutsche Markt bietet hier Chancen ohne großen Mehraufwand online genutzt werden zu können.

Möglich ist dies durch eine ausgeklügelte Online Strategie, viel Geduld und einer durchgängig hohen Qualität beginnend bei der technischen Umsetzung, über Design und Usability bis hin zur Online Marketing Betreuung.

Infografik: Warum kaufen wir online

 Mehr Chancen als Gefahren

Eine genauere Betrachtung der „Gefahr E-Commerce“ zeigt also schnell, dass diese Bedrohung die größte Chance für den Handel überhaupt darstellt und vor allem weder schlecht zu reden noch aufzuhalten ist. Freilich, wer sich dem Thema verschließt, wird mittelfristig auf der Strecke bleiben.

Arbeitskräfte sind übrigens auch im E-Commerce nötig, nichts geht von allein, nicht die professionelle Aufbereitung der Produkte, nicht der Versand und die Abwicklung der Bestellungen und vor allem nicht der Support der oft kritischen Online Kunden.

Umdenken! Aber schnell!

Während in anderen Ländern der Welt, aber auch vor unseren Türen, in Deutschland und vor allem in Osteuropa längst allen klar ist, dass E-Commerce integraler Bestandteil der Handelsbranche ist, zögern in Österreich Medien und Handel großteils noch und lassen sich von – verglichen mit der Eröffnung einer neuen Filiale – niedrigen Initialkosten abschrecken. Erste Artikel zeigen, dass man langsam begreift, wohin die Entwicklung geht und dass es höchste Eisenbahn ist.

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Job: SEO, SEM und Online Marketing

Grafikatur Media erweitert sein Team

Update: Job schon vergeben 😉

Ab sofort suchen wir Unterstützung für die Bereiche SEO, SEM und Online Marketing

Grafikatur Media ist eine junge und dynamische Agentur mit Schwerpunkt Online und E-Commerce. Wir betreuen nationale und internationale Projekte und zeichnen uns durch innovative und fortschrittliche Lösungansätze für unsere Kunden aus.

Du unterstützt alle Maßnahmen im Bereich SEO, SEM und Online Marketing in enger Abstimmung mit dem Geschäftsführung. Dein Tätigkeitsfeld geht dabei von der Analyse, über die Projektsteuerung bis hin zur operativen Steuerung und Bewertung der Projekte.

Deine Aufgaben

  • Unterstützung der Online Marketing Maßnahmen sowohl in Österreich, als auch International
  • Analyse und Bewertung von Online Marketing Maßnahmen mittels Webtracking Tools
  • Eigenständige Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen (Bewertung & Definition von Optimierungsmaßnahmen und -Features) im SEO Bereich, in enger Abstimmung mit Produkt und Technik
  • Unterstützende SEM Kampagnensteuerung (Controlling & Optimierung) im Bereich Search und Display
  • Social Media Monitoring und Analyse, Optimierung und Bewertung
  • Erstellen von Reports zur Auswertung bzw. Monitoring aller Online Kanäle
  • Erstellung von Blogartikeln, Betreuung der firmeneigenen Social Media Kanäle

Dein Profil

  • Nachweisbare Erfahrung im Bereich Online Marketing, insbesondere Search (SEO, SEM) und idealerweise Display
  • Exzellente Deutschkenntnisse
  • Hohes Maß an analytischer Denk- und Handlungsweise, konzeptionellen Fähigkeiten, sowie eine rasche Auffassungsgabe
  • Erfahrung im Umgang mit Webtracking bzw. Analysetools
  • Selbständige, genaue und zielorientierte Arbeitsweise
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft

Was bieten wir?

  • Einen umfassenden Verantwortungsbereich mit viel Gestaltungsspielraum
  • Schnell wachsenden nationalen und internationalen Kundenstock mit namhaften Marken
  • Innovative Aufgaben und Projekte die über den Tellerrand hinausgehen
  • Ständige Aus- und  Weiterbildungen, sowie lockeres, modernes Arbeitsumfeld
  • Entlohung nach KV, Überbezahlung nach Qualifikation möglich
  • Freelancer mit Option auf fixe Anstellung

Wir haben Dein Interesse geweckt? Bitte schick‘ uns Deine Bewerbungsunterlagen an office@grafikatur.at – zH Herrn Ulrich Bachmann.

 

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Case Studie: Vernetzung von Homepage und Facebook für Orangerie Innsbruck

Heute will ich euch am Beispiel unseres Kunden Orangerie Innsbruck zeigen, wie man die Vernetzung von Homepage und Facebook optimal lösen kann. Wir haben dabei auch schon die Möglichkeiten der neuen Timeline Facebook Apps berücksichtigt und somit  die Orangerie in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck auch online einen Schritt vor den Mitbewerb gebracht.

Neues Webdesign für frischen Wind

Zuerst musste das in die Jahre gekommene Webdesign der Orangerie Homepage abgestaubt und erneuert werden. Ein Redesign löste dieses Problem und stellte auch die Wiedererkennung mit dem Lokal her, das, genau wie die Homepage, in orange und schwarz gehalten ist. Inhaltlich wurde Wert auf die Vorteile der Orangerie gelegt und Sonntagsbrunch, hervorragendes Essen im Restaurant, gechilltes Ambiente an der Bar usw. hervorgestrichen. Auch die Aktivitäten auf Facebook bekamen einen eigenen Menüpunkt und so musste man nicht erst auf Facebook wechseln, um zu begreifen, dass die Orangerie sozial sehr engagiert ist.

Die Homepage der Orangerie Innsbruck im neuen Webdesign

Die Homepage der Orangerie Innsbruck im neuen Webdesign

Social Plugins zum Teilen von Inhalten

Um die Inhalte auf Facebook, Google+ und Twitter zu verteilen und so auch einen wesentlichen Beitrag zu SEO Suchmaschinenoptimierung zu leisten, wurden die Teilen, Tweet und Google+ Buttons prominent auf jeder Seite platziert. Natürlich ist die Homepage auch mit Opengraph Daten ausgestattet, da dieses Format nicht nur von Facebook gelesen werden kann, sondern auch Google darauf zurückgreift (welch Zufall ;-)). Mit diesen Open Graph Angaben lässt sich – vereinfacht gesagt – der Inhalt eines Postings auf Facebook oder Google+ steuern.

Facebook Fotowettbewerb statt Facebook Deals offline und online

Im nächsten Schritt brauchten wir eine Aktion die Aufsehen erregt. Die geplante Aktion fiel leider der Willkür von Facebook zum Opfer und so wurden Facebook Deals zwar von Facebook genehmigt und für Administratoren der Fanpage angezeigt, konnten aber von den Usern nicht genutzt werden. Bis Plan B an den Start ging kümmerten wir uns um die Vernetzung offline mit online. Ein Thema das leider oft missachtet wird. Kommt man heute in die Orangerie wird man sofort auf Gratis WLAN und die Präsenz auf Facebook hingewiesen. Die Anzahl der CheckIns auf Facebook macht weitere Worte über den Erfolg dieser Maßnahme überflüssig.

Mittlerweile war auch die alternative Aktion – ein Fotowettbewerb – online und die Anzahl der Fans wurde im Zeitraum des Wettbewerbs verdreifacht, obwohl der Fotowettbewerb location based nur auf Innsbruck und die Nahe Umgebung ausgerichtet war. Natürlich werden Aktionen auf Facebook in der Orangerie auch auf der Homepage vorgestellt.

Facebook Apps auf der neuen Facebook Timeline

Mit Einführung der Timeline wurden die Vorteile der Orangerie die wir von der Homepage bereits kennen, auf Facebook umgesetzt. Jeder Vorteil bildet eine eigene Facebook App, die wiederum mit der entsprechenden Seite auf der Orangerie Homepage über den Like Button vernetzt ist. Um die sozialen Aktivitäten von Freunden hervorzuheben ist in jeder Facebook App auch das Social Plugin für Empfehlungen integriert. So sieht man auf einen Blick, ob Freunde bereits auf der Orangerie Seite aktiv waren.

Facebook App für das Restaurant der Orangerie Innsbruck

Facebook App für das Restaurant der Orangerie Innsbruck

Erfolg von Homepage und Facebook lässt sich messen

Neben einem hervorragenden Edgerank auf der Facebook Fanpage multiplizierten sich auch die Zugriffe auf der Homepage und die Rankings in Google wurden derart verbessert, dass eine Zunahme der Reservierungen und der Gäste insgesamt in der Orangerie verzeichnet werden konnte. Genaueres bleibt natürlich Firmengeheimnis genauso wie die nächste Aktion, die bereits in den Vorbereitungen steckt.

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Die Facebook Timeline für Unternehmen

Seit 29.02.2012 steht die Facebook Timeline als Ablöse für Facebook Pages zur Verfügung. Ab 30.03.2012 werden alle „alten“ Facebook Pages auf die neue Timeline umgestellt. Facebook bietet Unternehmen jetzt eine Vorschau der Timeline inklusive Rundgang an. Der Rundgang beinhaltet allerdings nicht alle wichtigen Änderungen.

Timeline Titelgrafik bzw. Headerbild

Wie bei der Einführung der privaten Timeline kann nun ein Headerbild bzw. eine Titelgrafik für das Unternehmensprofil auf Facebook verwendet werden. Das Bild muss mindestens 399 px breit sein und unterliegt strengen inhaltlichen Auflagen. Z.B. dürfen keine Werbebotschaften oder Handlungsaufforderungen im Headerbild vorkommen. Die genauen Bestimmungen findet ihr hier.

Das neue Timeline Profilbild

Die meisten Profilbilder die derzeit im Einsatz sind können getrost verschmissen werden bzw. müssen angepasst werden. Die Darstellung auf der Timeline erfolgt quadratisch mit 180 x 180 px. Grafisch kann das Profilbild mit dem Titelbild harmonieren, der Phanatasie sind keine Grenzen gesetzt. Hier ein Beispiel der New York Times:

 

Facebook Timeline Bild der New York Times

Facebook Timeline Bild der New York Times

Landingtabs verschwinden, Tabs, Reiter werden breiter

Facebook schwärmt in seinem Rundgang von den neuen Möglichkeiten der Anordnung von Reitern. Es werden Infos und Fotos fix an Platz 1 und 2 zwischen Titelgrafik und Timeline angezeigt. Bis zu 12 weitere Reiter können hinzugefügt werden, wobei nur 2 davon ohne zusätzlichen Klick gezeigt werden. Der zusätzliche Klick muss gelernt sein, da nicht einmal eine Mouseover Hilfe auf die Funktion des Pfeils nach unten hinweist. Gelungen? Entscheide selbst.

Standard Reiter gibt es nicht mehr

Wovon Facebook in seinem Rundgang nicht spricht ist die Abschaffung der Landingstabs für „Nicht-Fans“. Es gibt dadurch für neue Besucher kein Fangating, keine Welcome Pages mit Aufforderung zum Fan werden usw. Facebook hat hier nicht etwa was vergessen oder versehentlich die Standard Reiter Option weggelassen. Viel mehr geht es darum, dass das Fangating mittels Standard Reiter Landingpages Facebook keinen monetären Vorteil gebracht hätte. Erstellt man nun aber eine kostenpflichte Werbeanzeige für seine Seite wird man sehen, dass dort die Auswahl des Landingtabs nach wie vor möglich ist, auch bei Seiten die bereits die neue Timeline verwenden. Sogar kann in Werbeanzeigen zwischen Chronik und dem sogenannten Lebenslauf als Landingtab unterschieden werden. Aus dem kommerziellen Hintergrund heraus gefällt uns das nicht!

Breite der Reiter / Tabs ändern sich wieder

Im August 2010 änderte Facebook die Breite von Facebook Tabs auf maximal 520 px. Nicht mal 2 Jahre später ist nun wieder eine massive Anpassung der Reiter selbst notwendig, um das volle Potential der Facebook iFrame Seiten ausnutzen zu können. Die neue Breite beträgt nun max. 810 px, d.h. die Reiter werden ohne linke und rechte Spalte dargestellt.

Die Timeline Seitenchronik ist „anders“

Die einheitliche Darstellung von Postings, Fotos, Videos usw. im Newsfeed jeder Fanpage ist passé. Beiträge auf der Timeline können nun als

  • normale Postings dargestellt
  • verborgen
  • als Favoriten gekennzeichnet
  • als Meilensteine dargestellt

werden.

Die unterschiedlichen Varianten haben wir Euch hier am Beispiel ein und desselben Fotos gezeigt. Für Unternehmen heisst es dadurch nun: nicht mehr nur guten Content liefern, sondern diesen auch priorisieren. Die ursprüngliche Aufgabe von  Facebook – authentische Kommunikation auf Augenhöhe – bleibt dabei sicher zweitrangig, wie auch Markus Hübner in seinem letzten Blogpost ausführt.

Standardposting:

Standardposting auf der Facebook Timeline für Unternehmen

Standardposting auf der Facebook Timeline für Unternehmen

Hervorgehobenes Posting:

Hervorgehobenes Posting auf der Facebook Timeline

Hervorgehobenes Posting auf der Facebook Timeline

Meilensteinposting:

 

Meilenstein Posting auf der Facebook Timeline für Unternehmen

Meilenstein Posting auf der Facebook Timeline für Unternehmen

Feedback geben – direkte Nachrichten an die Seite

Ein weiterer Schritt in Richtung klassische One-Way Kommunikation ist die „Nachricht senden“ Funktion an die Seite. Diese und jede andere Form der Kommunikation mit Usern wird im Adminstrationsbereich geschehen. Egal ob direkte Nachrichten, Postings, oder Kommentare von Usern. Alle Aktivitäten können vom Adminbereich aus gesteuert werden. Ebenfalls in diesem Bereich sind Statistiken (ab mind. 30 Gefällt mir-Klicks) zur Verfügung.

Fazit: Sicher die größte Umstellung die Facebook für Unternehmen je gemacht hat, auf Eure Kommentare sind wir gespannt.

p.s. Werbung in eigener Sache: Wir stellen Deine Facebook Page um!

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Fit für Social Media 2012

Weekend Magazin, Ausgabe vom 03.02.2012 – Artikel downloaden

Nichts beschäftigte die Online Szene in den letzten Jahren so stark wie die Veränderungen, die Soziale Netzwerke wie Facebook, YouTube oder Twitter mit sich bringen. Doch sind Österreichs Unternehmen 2012 auch auf diese Veränderungen vorbereitet?

Bleibt man an der Oberfläche, findet man schnell die eine oder andere bekannte Marke auf Facebook oder folgt seinem Lieblingsprodukt auf Twitter. Sieht man allerdings hinter die Kulissen, entdeckt man, dass Social Media vielfach noch ein Appendix der Marketingabteilung ist oder komplett ausgelagert wurde. Der Großteil der Web 2.0 Bemühungen fristet daher auch ein recht einsames Dasein und bekommt nicht den nötigen Zuspruch der User.

Mit der Zeit gehen.

Der Nachholbedarf wird 2012 in allen Branchen weiter steigen, denn Social Media manifestiert sich langsam in den Denkweisen der Bevölkerung. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, müssen die eimischen Firmenbosse diese Veränderung des Kommunikationsverhaltens in ihr Unternehmen integrieren. Die Ausarbeitung einer Social Media Strategie sowie ein großes Stück Mut zur Veränderung sind das Rezept zum Erfolg.

Individuelle Konzepte.

Grafikatur Media, eine aufstrebende Werbeagentur in Innsbruck, hat sich diesen Herausforderungen gestellt und berät große Unternehmen unter anderem im Bankensektor oder in der Top-Hotellerie bei der Erstellung und Umsetzung maßgeschneiderter Social Media Konzepte. In die spannenden Projekte werden Kunden ebenso wie Mitarbeiter oder Partnerunternehmen miteinbezogen. Durch klare Regeln und verständliche Empfehlungen werden Hemmschwellen und Vorurteile dem Medium gegenüber leicht überwunden.

Weiterentwicklung.

Die Chancen die Social Media bietet, haben sich 2011 um einen wichtigen Punkt erweitert. Neben der intensiven Bindung des Users an die Marke haben sich auch die Suchmaschinen an Social Media angepasst. Der Google User kann künftig zwischen dem herkömmlichen Google Suchergebnis und den Empfehlungen seiner Freunde wählen. Eine Entwicklung, die auch auf immer mehr E-Commerce
Portalen und Online Shops zu finden sein wird.

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Reviwell.at – mit kleinen Schritten ans Ziel

Seit Mai 2011 betreut Grafikatur den Kunden www.reviwell.at. Auftrag war anfangs die Erstellung einer Facebook Fanpage. Schnell wurde aber klar, dass es mit der Erstellung der Reviwell Fanpage auf Facebook nicht getan ist. Parallel zur Fanpage wurde auch ein eigener Facebook Shop gelauncht, der besonders Facebook-affine Kunden ansprechen soll. Als erste Fanaktion im Rahmen der Social Media Strategie wurden dann die Facebook Fanpage und der Facebook Shop thematisch verbunden und mit einer Rabatt Aktion das Fangating gestartet.

Produktdarstellung im Facebook Shop

Produktdarstellung im Facebook Shop

Magento Shop mit Verbesserungspotential

Freilich stellt der Facebook Shop nur eine Ergänzung zum Hauptvertriebskanal von Reviwell dar. Als E-Commerce Plattform wurde auf www.reviwell.at Magento gewählt und im Frühjahr 2010 gelauncht.

Schon in einer ersten Potentialanalyse durch die Grafikatur stellte sich heraus, dass besonders im Bereich der Suchmaschinenoptimierung noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Auch die Usability hinkte den neuesten Entwicklungen im E-Commerce Bereich hinter her. Der neue Auftrag, Schritt für Schritt professionelles SEO für Reviwell Online Shop zu betreiben und in einem guten Kosten/Nutzen Verhältnis die Usability des Shops zu steigern, wurde erteilt.

Zeitgleich wurde auch ein Newslettertool evaluiert, dass es dem Marketingleiter von Reviwell erlaubt, jederzeit und mit sehr kurzen Vorlaufzeiten, einen Newsletter in Eigenregie zu erstellen und zu versenden. Unterstützt mit dem Fachwissen der Grafikatur wurde die Segmentierung der Zielgruppen nach Produktgruppen vorgenommen und spezifische Newsletter verschickt.

Reviwell Newsletter für Suunto Core All Black

Reviwell Newsletter

Reviwell vertraut auf das Know-How der Grafikatur

Mittlerweile ist die Grafikatur die Hauptagentur von Reviwell und neben dem Online Auftritt auch für Drucksorten im Printbereich verantwortlich. Reviwell vertraut hier auf die perfekte Abstimmung zwischen Social Media, Homepage und Print Werbung. Z.B. wird jeder Bestellung die über die Subkanäle Ebay und Amazon bzw. Yatego getätigt wird ein Hinweis auf www.reviwell.at und Facebook beigelegt und mittels QR Code das Liken von Reviwell noch einfacher gemacht.

Die Umsatzzahlen von Reviwell geben den Maßnahmen recht, auch wenn noch viele Baustellen offen sind und wir uns gemeinsam Schritt für Schritt weiterentwickeln. Als nächstes steht die Zertifizierung des Facebook Shops durch Trusted Shops an und die zweite Runde der Usability-Verbesserungen und damit eine weitere markante Steigerung der Conversionrate.

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