Leitfaden zur erfolgreichen Social Media Strategie

Ha ha, werdet ihr euch jetzt vielleicht denken. Mit diesem Artikel schießt sich diese Werbeagentur Grafikatur jetzt selbst ins Bein. Endlich wird verraten wie das mit Social Media wirklich geht und was man beachten muss, damit man erfolgreich ist. Wie definiert sich eine erfolgreiche Social Media Strategie? Vergleichen wir es mal mit einer „klassischen“ Homepage. Hier sind die Erfolgsfaktoren schnell definiert und meist sehr ähnlich. Ansprechendes Design, zielgruppengerechte Inhalte gut medial aufbereitet und eine gute Suchmaschinenoptimierung. Meßbar wird das ganze durch klassische Statistiken wie Benutzer, Pageimpressions, Conversionrates usw. gemacht. Passen die Zahlen, dann wurde gut gearbeitet, so einfach war das bisher. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, keine Frage!

Im Social Media Bereich sind wir nun aber wieder 10 Jahre zurückversetzt. Weiß heute jeder Unternehmer, warum er eine Homepage braucht, verhält es sich bei Social Media wie vor 10 Jahren rund um Homepages für Unternehmen. Es machen zwar jetzt alle (viele), aber wenige wissen genau warum und wozu. Damit sind wir schon mal in der Situation, dass die Zielsetzung schon Teil einer neuen Social Media Strategie ist. Produktentwicklung, Kundenbindung, Support Forum, Fanrekorde brechen, Meinungsbildung uvm. sind legitime Ziele für Social Media. Erst wenn ich eine konkrete Vorstellung habe welche Ziele ich mittelfristig mit Social Media erreichen will, kann die eigentlich Konzeption beginnen.

Anders als bei einer herkömmlichen Homepage ändern die Maßnahmen zur Zielerreichung die Strategie oft um 180° Grad, je nach Zielsetzung. Es gibt also kein Pauschalrezept, dass man einfach so in einem kleinen 1, 2 Stunden Konzept an Unternehmen geben kann. Bis jetzt wurde also noch keine Designarbeit, noch keine Inhaltsstruktur, noch kein Redaktionsplan erstellt, sondern nur Know-How in eine Form gegossen. Diese Leistung an Firmen zu verrechnen setzt das Verständnis des Kunden für diesen Prozess voraus.

Ein weiterer schwieriger Teil in Social Media Konzepten ist sicher die laufende Betreuung. Es nutzen die besten Inhalte nichts, wenn ich auf der anderen Seite von den raschen Weiterentwicklungen, besonders im Bereich Facebook, nichts mitbekommen und diese nicht laufend in mein Konzept einbaue. Natürlich sind diese Informationen frei im Internet verfügbar, manigfach sogar. Doch in diesem Dschungel den Überblick zu bewahren und herauszufiltern, welche Neuheiten Beachtung verdienen und was getrost links liegen gelassen werden kann ist nur schwer möglich. Dieses Know-How kann in Unternehmen nur ausgelagert werden oder an Mitarbeiter delegiert werden die speziell für diese Tätigkeiten abgestellt sind. Meist ist das aber schwierig, weil die Beobachtung und Betreuung von Social Media meist nicht zu den Kernprozessen der meisten Unternehmen gehört.

Zusammenfassend können wir also festhalten, dass Social Media sehr viel Know-How Transfer und Strategieentwicklung bedeutet. Der Erfolg wird anhand der gesteckten Ziele gemessen und eine laufende Betreuung bedarf einer ständigen Ausseinandersetzung mit dem Thema und den Plattformen auf denen man aktiv ist. Social Media stellt also eine laufende Investition dar, die bei konsequenter Einhaltung und der nötigen Flexibilität erfolgsversprechend ist. Schnell mal eine Facebook Fanseite erstellen und dann hoffen, dass der Rest von selber geht ist dabei vergebene Liebesmühe!

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